Hackety hack hack

Atypisches Nutzerverhalten mit Rat und Tat.

Laufende Projekte

Neben meiner Arbeit beschäftigen mich zur Zeit zwei Projekte (plus einige andere Dinge, die ein anderes Mal erzählt werden sollen), die ich noch nicht direkt in diesem Blog erwähnt habe.

Das Curry-Buch - Funktional programmieren lernen mit JavaScript von Jens Ohlig, Stefanie Schirmer, Hannes Mehnert

Ende Juni erscheint unsere Einführung in die funktionale Programmierung am Beispiel von JavaScript bei O’Reilly. Wir haben lange an diesem Buch gesessen, vielleicht sogar ein bisschen zu lange, aber ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Neben map, reduce und Kolleginnen, dem Lambda-Kalkül und den gefürchteten Monaden-Gesetzen treten dort auch Vindaloo-Curry, Auberginen und ein leckeres Mango-Lassi auf, denn gutes Programmieren ist wie gutes Kochen und der Begriff Curry hat nicht nur in der indischen Küche, sondern auch in der theoretischen Informatik eine besondere Bedeutung. Ich bastle gerade an der Webseite zu dem Buch, die sicher bald folgt.

Das Buch konnte bei O’Reilly unter einer CC-Lizenz, nämlich CC-BY-NC-SA 2.0 DE erscheinen, was mich besonders freut, dass der Verlag bei so einem mutigen Experiment dabei ist und die Weitergabe zu nicht-kommerziellen Zwecken gestattet. Nach etlichen Schreib- und Korrektursessions der letzten Monate, bei denen ich das Projekt streckenweise fast nicht mehr sehen konnte, bin ich jetzt sehr stolz auf das, was daraus geworden ist. Wie mir jemand schrieb ist es das Buch, dass er gerne gelesen hätte, als er anfing, sich mit funktionaler Programmierung zu beschäftigen. Genauso ging es uns auch. Deshalb haben wir dieses Buch geschrieben.

Ohai Brause

Irgendwann kam mein Arbeitskollege Abraham zu mir und berichtete davon, dass er völlig übermüdet mit seinem Kumpel Markus aus Karlsruhe eine Vision hatte. Statt sich mit Club- oder sonstiger Mate aufzutanken, wäre doch eine koffeinhaltige Schleckbrause aus dem Tütchen, wie wir es aus unserer Kindheit kennen, eine tolle Idee. Nach einigen Experimenten und viel Zittern und erhöhter Herzfrequenz beim Austüfteln der richtigen Koffeinladung haben wir einen ziemlich bitteren Prototypen entwickelt, der mit Zitronenaroma einen Geschmack in Richtung Grapefruit bekommt und so richtig wach macht (fast doppelt so wach wie ein Energy-Drink oder fast dreimal so stark wie ein Espresso).

Unser Kleinunternehmen, das hauptsächlich von dem übermenschlichen Engagement von Abraham und Markus lebt, läuft ganz gut. Neugierige können sich die Tütchen mit der Matrix-Katze, die überrascht “OHAI!” ausruft, online bestellen. Ausserdem gibt es Ohai Brause bei ausgewählten Händlern, in Berlin z.B. in der c-base, bei der Meta Mate Bar oder bei der Filmkunst-Videothek Delikatessen, aber schaut selbst in die Liste. Diesen Sommer gibt es unser kleines Produkt dann auch bei einigen Events, etwa der GPN Gulaschprogrammiernacht. Bleibt wach, okay?

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