Hackety hack hack

Atypisches Nutzerverhalten mit Rat und Tat.

Memepunk, ein glücklicherweise weniger bekanntes literarisches Genre

Wir befinden uns in einer alternativen historischen Zeitlinie, in der Dampfmaschinen mit dem aus Internethumor gewonnenen Druck angetrieben werden. Möglicherweise auch in einer düsteren, nicht allzu fernen Zukunft voller Drogen, Computer, Straßensamurai und Lachkatzen, wer weiss das schon.

“FFFFFFUUUUUUUUUU-” entfuhr es ihr, als sie die letzten Tage Revue passieren liess. Boxxy hatte sie unter zur Hilfenahme einer Menge falscher Versprechungen beauftragt, in die Nachbarschaft von Candy Mountain zu reisen, um in einer Lagerhalle ein Ablenkungsmanöver gegen einen als Rainbow Dash verkleideten Mafioso durchzuführen. Zunächst schien alles nach Plan zu verlaufen. Ihr Ziel war mäßig von Tentakelmonstern geschützt. Doch die Lagerhalle war leer gewesen, von dem herumwehenden Tumbleweed abgesehen. FOREVER ALONE.

Da hörte sie Schritte, oder vielmehr ein Tippeln von Pfoten. Als sie sich umdrehte, blickte sie direkt in das Gesicht des verschlagenen Yakuza, der sich mit einem auf den Rücken geschnallten Toast und einem Regenbogenschweif getarnt hatte. “Nyan!” höhnte er sie in seiner unverständlichen Mondsprache an. “Es ist Freitag, Freitag! Gestern war Donnerstag, Donnerstag! Morgen ist es Samstag und danach kommt Sonntag!” Sie wusste, dass sie eine Woche verloren hatte.

Ihrem Auftraggeber berichtete sie per Rohrpost, wie ein Boss. “Hasser werden hassen” kabelte Boxxy zurück, hinter sieben Proxies sitzend und mit mächtiger Verschlüsselungssoftware ausgestattet. Nichts war mehr sicher. Sie war sich nicht sicher, ob sie Mensch war oder Tänzer. Möglicherweise gab es aber vor Ort gibt es auch eine Gruppe von Pedobären, deren Unterstützung sie gewinnen konnte, wenn sie ihnen half, über 9000 Gigapuddings zu stehlen. Ja, so müsste es klappen. Sie schaute auf die membetriebene Sonnenuhr an ihrem Handgelenk und wusste, dass ihr nur noch Stunden blieben. Der Showdown sollte um Punkt 12 auf einer Baustelle stattfinden. Sie zitterte angesichts des bevorstehenden Kampfes, denn es war schon in ihrer Jugend nicht immer gut ausgegangen. Sie war damals in ein ganz kleines Scharmützel geraten und ihre Mutter hatte Angst bekommen und sagte: “Du ziehst zu deiner Tante und Onkel nach Bel-Air”. Tränen kullerten ihr von der Wange. Es war hoffnungslos. Es war dem Feind gelungen, die Front in breiter Formation zu durchbrechen. Im Süden hatt der Gegner Zossen genommen und stieß auf Stahnsdorf vor. Der Feind operierte jetzt am nördlichen Stadtrand zwischen Frohnau und Pankow, und im Osten war der Feind bis zur Linie Lichtenberg, Mahlsdorf, Karlshorst gelangt.

Aber mit dem Angriff schlecht plagiierter, mäßig lustiger und über Gebühr strapazierter Meme würde das alles in Ordnung kommen.

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